Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass die Mitglieder der Familie bei weitem nicht so glücklich sind, wie es den Anschein hat.
Da ist zum Beispiel Elizabeth, die schon lange das Gefühl hat, im Job auf der Stelle zu treten und niemals das zu erreichen, was sie verdient hat.
Dann ist da Victor, der still von einer großen Familie träumt und es fast aufgegeben hat, Elizabeth um ein weiteres Kind zu bitten. Sicher, Paula ist sein Augenstern, aber wie gerne hätte er ein Geschwisterchen für sie.
Und Opa Luis spürt nur zu deutlich die Probleme des Alters. Schon seine Frau musste mit dem Tod gehen - wird auch er seine Familie bald alleine lassen müssen?
Nur Paula ist wunschlos glücklich - zumindest seit sie alleine in der Lage ist, das Töpfchen aufzusuchen und nicht mehr auf die dumme Windel angewiesen ist.
Trotzdem beginnt die Veränderung im Leben der Aspirs mit der kleinen Paula, die inzwischen nicht nur das Töpfchen aufsuchen, sondern auch Treppen steigen kann. So ist sie es, die eines Tages eine geheimnisvolle Lampe auf dem Dachboden entdeckt...
Luis ist der erste, der sich der Lampe widmet. Mit lautem Krachen und einem Geruch nach Reinigungsmitteln erscheint vor ihm doch tatsächlich ein echter Dschinn. "Drei Wünsche seien Euch gewährt" spricht er mit donnernder Stimme - als sich Luis Bedenkzeit ausbittet, verschwindet er mit einem lauten Knall.
Als erster fasst Victor Mut: "Ich wünsche mir, dass erneut Babys das Leben in dieser Familie bereichern" Mit einem Nicken verschwindet der Dschinn und Victor fragt sich noch einige Tage, warum er dabei ein so anzügliches Grinsen zeigt...
Als zweite ist Elizabeth zur Stelle: "Ich wünsche mir, dass mein beruflichen Leben endlich eine Wendung nimmt." Der Dschinn nickt und verschwindet...
Und so kommt, was kommen muss, bald schon erwartet Elizabeth ein zweites Kind. Es wird wohl an der Liebe zu ihr liegen, dass Victor gleichzeitig Gewichtsprobleme entwickelt...
Doch erstens kommt es anders und zweitens haben auch Dschinns manchmal einen seltsamen Humor... Die gewünschte Vergrößerung der Familie Aspir tritt ein - durch die Geburt der Zwillige Jafar und Jeannie (nur wie um alles in der Welt bringt man einen Dschinn dazu, Alimente zu zahlen?).
Wenig später bringt auch Elizabeth eine zweite Tochter zur Welt - willkommen Emma...
Und so weiß endlich auch Luis, was er sich wünschen soll: "Lieber Dschinn, ich wünsche mir, noch lange für meine Familie dasein zu können und meine Enkelkinder aufwachsen zu sehen."
"Dein Wunsch ist mein Befehl, Meister" Mit einem lauten Krachen verschwindet der Dschinn und lässt Luis recht irritiert zurück. Irgendwie fühlt er sich ungewohnt jung...















