Sonntag, 12. August 2012

How to bulid a family (Familie Picaso)

So hatte sich Jessica ihre Ehe nicht vorgestellt. Nun stand das Kinderzimmer schon viel zu lange leer, dabei träumte sie doch schon als Kind vom eigenen Nachwuchs. Matthew aber wollte doch tatsächlich zuerst beruflich etwas aufbauen, dabei hatten sie doch bereits ein Haus und waren endlich beheiratet, da sollte ein Kind doch nicht lange auf sich warten lassen.

Wenigstens ihr guter Freund Mortimer Goth war und ist immer für Jessica da. Wenngleich im Rentenalter ist Mortimer selbst noch einmal Vater geworden, doch Jessica schlägt seine warnenden Worte, dass nicht alles einfach ist, wenn ein Baby im Bettchen liegt und es auch etwas für sich haben kann, vorerst das Leben alleine zu genießen, in den Wind. Ein Baby würde alles vereinfachen, das steht für sie fest.

Die Chance für Jessica kommt dann recht überraschend und hängt mit einem von angebranntem Sushi(!) verursachtem Feuer, der Hilfe von Mattew und der Dankbarkeit von Jessica zusammen...

Bei einem der nächsten Besuche von Mortimer bei den Picasos sieht man Jessica den bevorstehenden Nachwuchs schon deutlich an.

Leider unterscheiden sich Jessicas Vorstellungen von einem netten Familienleben von denen Matthews deutlich, stellt sich dieser doch tatsächlich vor, auch mit Baby seinen Job vorantreiben zu können. Dass seine Trainingsgeräte aus dem noch leeren Kinderzimmer verschwinden müssen, freut ihn nicht wirklich.

So kommt es auch, dass Matthew die Nacht auf der Couch verbringt und fast...

... die Geburt der kleinen Karoline verpasst.
Die folgenden Tage vergehen unendlich schnell für die glückliche Jessica...


... und unendlich langsam für den einsamen Matthew, der sich wie in einer Wohngemeinschaft mit Baby fühlt.

Sein Versuch, ein Kindermädchen für einen gemeinsamen Abend zu organisieren führt bei Jessica gelinde gesagt nicht gerade zu Begeisterungsstürmen, und es spricht sehr für die Einsatzbereitschaft der Dame, dass sie nach diesen Worten nicht kommentarlos auf immer das Haus Picaso verlässt...

Immerhin lässt sich Jessica dazu überreden, gemeinsam beim ortsansässigen Chinaladen zu bestellen - nicht sehr romantisch aber wenigstens sättigend.