Sonntag, 12. August 2012

Und eins macht drei (Familie Balduin)

 Da war die Familie Balduin also - frisch angekommen in BelladonnaCove. Isabel und Benjamin waren sich eins - vorerst würde Isabel zuhause bei den Kindern bleiben und ihnen zu einem guten Start in der neuen Nachbarschaft verhelfen. Abgesehen davon wünschte sich Isabel ohnehin noch mehr Kinder...
 Doch nicht nur sie selbst, sondern auch Tochter Sofia hatte ein unstillbares Bedürfnis nach Kontakt. Nicht nur, dass sie selbst schon innerhalb kürzester Zeit nahezu jedes Kind in ganz Maxistown kannte, nein fast jeden Tag brachte sie eine neue Freundin oder einen neuen Freund mit.
 Leider blieben sämtliche Bemühungen ohne Erfolg und der erträumte Nachwuchs wollte sich einfach nicht einstellen. Es erschien den Balduins daher vollkommen logisch, dass sie die empfundene Lücke durch die Adoption eines Kleinkindes füllen wollten.
 So kam Chris in die Familie und fügte sich schnell ein.
 Es war nicht immer einfach, gleich zwei hungrige Mäuler zu stopfen zumal die Wohnung so langsam an ihre räumlichen Grenzen stieß, aber weder Isabel noch Benjamin bereuten den Schritt.
 Wie aber heißt es so schön "Wünsche gehen immer genau dann in Erfüllung, wenn man am wenigstens damit rechnet". Chris war noch nicht lange in der Familie angekommen, als Isabel durch ein wohlbekanntes Ziehen im Bauch geweckt wurde - benötigte da etwa wieder ein kleines Wesen Platz?

 Chris und Marcus allerdings waren glücklich zusammen, dass ihre Tage als Nesthäkchen der Familie gezählt waren, ahnten sie ja noch nicht.
So wuchs durch Alessia und Gulia die Familie Balduin auf gleich sieben Mitglieder an - immer noch ohne Aussicht auf eine größere Bleibe und mit der Gewissheit, dass das hier nicht der letzte Familienzuwachs gewesen sein sollte...
Isabel und Benjamin hatten nämlich schon länger beschlossen, dass Sophia immer noch ein altergemäß passender Spielkamerad fehlte.

Glücklicherweise handelte es sich bei der Kleinen wirklich um einen sehr sozialen Sim, ein anderes Kind hätte sich wohl nicht so sehr über die Adoption des kleinen Athur gefreut.

 Sophia jedoch freute sich - nahm sich aber im Stillen vor, selbst auf keinen Fall mehr als ein Kind haben zu wollen.
Noch jemand freute sich - ein Angestellter vom städtischen Hilfsverein für überforderte Eltern. Solange in Maxistown Familien wie die Balduins existierten würdde er wohl nie arbeitslos werden...