Zufälligen Passanten dürfte in einer kleinen Nebenstrasse in Belladonna folgendes auffallen:
Der Garten von Heiko und Franzi Gracht wimmelt von Löchern - auch wenn beide keinen Hund haben.
Ein bedeutender Anteil der Löcher scheint direkt zur Wasserversorgung zu führen - es ist sehr nass bei Heiko und Franzi.
Selbst die Nächte werden mit Spaten und Spitzhacke verbracht.
Was nun führt diese beiden alten Herrschaften dazu, hier stundenlang im Dreck zu wühlen? Schatzsuche oder soll etwa Diebesgut oder Schlimmeres verborgen werden?
Oder wollen sich beide auf ihre alten Tage als Gräber selbständig machen?
Die Antwort auf diese Fragen finden wir zumindest teilweise hier in Takemzu Village, einem touristisch recht gut erschlossenen Ort in Simasien.
Hier finden wir auch unser Ehepaar wieder, das einem neuen Bekannten stolz berichtet, dass es eines Tages beim Gartenumgraben (Gartenarbeit soll ja so beruhigend sein) eine uralte Karte von einem geheimen Grundstück in diesem Ort gefunden hat. Nachforschungen ergaben, dass es sogar von allen beliebten Urlaubsorten ähnliche Karten gäbe und so gruben sie, bis sie alles fanden.
Schon immer waren die Grachts sehr fremdenliebend und träumten davon, Freunde in anderen Ländern zu bekommen.
Und da ist also der alte Herr, der sich in dem ersten Grundstück aufhält. Etwas geheimnisvoller hatten sie ihn sich schon vorgestellt, aber er scheint Besuch gewöhnt zu sein (wohlmöglich gibt es doch nicht nur eine dieser geheimnisvollen Karten).
Zwar mag er keinen näheren Kontakt und will auch nicht bei der Grachts einziehen, aber immerhin erzählt er eine nette Geschichte von Pferden. Im Gegenzug berichten ihm die Grachts von dem Leben in Belladonna - aber da ist ja doch alles eher normal und wenig geheimnisvoll...
Wie auch immer, unser Paar hat Blut geleckt und schon am nächsten Morgen planen sie die nächste Reise...
... die sie auf die Twikkii Insel führt. Ein wunderschöner Strand und klares Wasser erwarten sie, aber beide sind viel interessierter an anderen Gegebenheiten.
Und zwar an diesem Herren - dem wohl chaotischsten und trotteligsten Medizinmann aller Zeiten. Typisch für die junge Generation, er muss alles an modernen Geräten haben, ist dann aber nicht imstande, mit ihnen umzugehen.
Als alter Technikfreak ist Heiko natürlich sofort bereit ihm zu helfen - dumerweise handelt es sich bei dem Fernseher um einen Simdig 4711 und nicht (wie von ihm vermutet) um einen Simdig 0815. Bei letzterem sind Reperaturen am besten durchzuführen, wenn man den Schraubenzieher tief in alle erreichbaren Öffnungen des Fernsehers einführt, was bei dem ersteren Exemplar nicht zu empfehlen ist...
Mit diesem Gast haben die Grachts nicht gerechnet, zum Glück lässt er sich durch Franzis Bitten und eine größere Überweisung noch einmal verjagen.
Heiko hingegen beschließt, dass das alles ein nettes Erlebnis war, er aber erst einmal keinen weiteren Kontakt zu dem Medizinmann haben möchte.
Bleibt also nur noch die bergige Gegend um die drei Seen (interessanterweise heißen sie wirklich nur 3 Seen, vermutlich weil die eigentlichen Namen von den meisten Touristen nicht auszusprechen waren und die Einheimischen irgendwann aufgegeben haben).
Und hier findet sich endlich jemand, der bereit ist, das Leben in Belladonna kennenzulernen. Andreas Bigfoot freut sich auf ein normales Leben ohne Hütte und mit den Annehmlichkeiten der simlischen Gesellschaft.
Gut, auch nach seinem Umzug kann er seine Gewohnheiten nicht vollkommen ablegen - aber wer legt schon Wert auf ein Bett drinnen wenn es draußen noch warm ist.















