
Da lag ich nun, Gilbert Jacques, Schwarm aller Männer von ganz Maxistown alleine auf meinem Bett und dachte über mein Leben nach. Seit dem plötzlichen Tod meines Vaters hatten meine Mutter und ich alleine die Pflicht, über die Familienbäckerei zu wachen und den berühmten Betrieb weiterzuführen.
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Dummerweise entpuppte sich die Arbeit als deutlich unpraktischer als ich bisher den Eindruck gehabt hatte. Frühes Aufstehen ist nicht wirklich das was man sich wünscht, wenn man die Nacht mit der Suche nach angesagten Nachtclubs verbracht hat. Außerdem scheinen in dieser Gegend nur Frauen einzukaufen - schlechte Flirtchancen für mich.

Zudem hätte meine Mutter sich vielleicht doch vorher die Gebrauchsanleitung des Herdes ansehen sollen...

Immerhin beehrte uns ein männlicher(!) Feuerwehrmann. Dummerweise kam der Süße gerade im falschen Augenblick, ich war ja von oben bis unten mit Ruß und Resten von explodierten Windbeuteln bekleckert.
Ja, ich gebe zu, dass die Idee, sich bei den Nahrungsmitteln zu waschen nicht so geschickt war, die Dame vom Gesundheitsamt zeigte sich leider unbeeindruckt von meinem männlich-gestählten Körper...

Wenigstens konnte mein Charme sie dann doch noch dazu bringen, unser Geschäft nicht gleich für alle Zeiten zu schließen, sondern uns noch eine Chance zu geben. Wenn meine Mutter ihre Kochkünste in einem offiziellen Wettbewerb unter Beweis stellen würde und ich an meinen Hygienevorstellungen arbeiten, dann dürften wir wieder öffnen.
So kam es, dass sich meine Mutter auf die Bücher stürzte...

... und ich mich auf den niedlichen Postboten. Meine Hygienevorstellungen sind nämlich eigentlich einwandfrei.

Meine Mutter war sehr angespannt durch die Lernerei, daher werde ich ihr noch einmal nachsehen, dass sie mir vorwarf, nichts für die Wiedererlangung der Lizenz zu tun. Dabei knüpfte ich doch nur Kundenkontakte.
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Nebenher habe ich noch unter Einsatz meines Lebens versucht, Rezepte aus dem In-Schuppen der Stadt zu "entleihen". Dieser Portier versteht auch wirklich keinen Spaß.

Wenigstens besaß der Laden nicht nur humorlose Portiers sondernd auch niedliche Barkeeper...

Inzwischen war der Wettbewerb da, der über unser weiteres Schicksal entscheiden würde. Leider konnte ich aus "terminlichen" Gründen meine Mutter nicht begleiten, dafür erklärte sich ihr guter Freund Consort Capp dazu bereit. Wenn ich geahnt hätte, was daraus noch folgen würde, ich hätte ihn zurück nach Veronaville getreten.

Meine Mutter gewann letztendlich. Vielleicht hätten ihre Konkurrenten doch etwas sorgfältiger das Essen planen sollen... Der Kampfrichter war wohl nicht nach belegten Broten.

Wie auch immer, wir waren gerettet. Die darauf folgende Hochstimmung bei meiner Mutter nutzte dieser Capp dann auch weidlich aus. Wenn ich nur dabeigewesen wäre - aber lassen wir das.

Mir gegenüber behauptete meine Mutter doch tatsächlich, Consort zu lieben und außedem ein Recht auf ein eigenes Leben zu haben - lachhaft! In ihrem Alter sollte sie die Hormone wirklich im Griff haben, außerdem war sie ja verheiratet und einen zweiten "Vater" würde ich nie akzeptieren.

So blieb mir nichts anderes übrig, als mich wieder zu trösten...

Doch ich gebe nicht auf, mir kommt schon noch eine Idee, wie ich die beiden trennen kann - und wenn ich meinen Vater zurückhole!