Mittwoch, 13. Mai 2009

Roboterleben (Chester Gieke)


Inzwischen liegt es 25 Jahre zurück, dass Chester Gieke, Gründer des aufstrebenden Unternehmens "Giekes geniale Geräte", seinen Entschluss fasste, später als Roboterbauer reich und berühmt zu werden. Damals nämlich geschah das Unvorstellbare: seine Schwester Gundis (damals 3) riss seinem Spielroboter Robi (damals 2) den Kopf ab und seine Eltern weigerten sich, einen neuen "Robi" zu kaufen. Chester (damals 4) fasste also gleich drei Pläne:
- Geld verdienen um Robis zu kaufen
- Roboter bauen lernen um mehr Robis zu besitzen
- Frauen im allgemeinen und Schwestern im besonderen zu meiden um Robis zu schützen


Bisher hat Chester allerdings leider nur Erfolg beim "Schwestern meiden", der Bau der Roboter lässt sich schleppend an und auch das Geld will noch nicht so recht rollen. Dabei hat Chester extra bei seinem Arbeitgeber Malcolm Landgraab gekündigt um mehr Zeit zu haben und geht nie ohne rosa Gorillakostüm aus dem Haus (Marketing ist schließlich alles). Nicht einmal rosa sind die bisher fabrizierten Roboter...


Wenigstens gibt es in Maxistown noch mehr traumatisierte Ex-Robibesitzer, zumindest läuft der Verkauf zwar langsam aber stetig. Den Werbespruch "Jedem Tobi seinen Robi" hat Chester allerdings wieder verworfen, da Untersuchungen gezeigt haben, dass die wenigsten potentiellen Kunden "Tobi" heißen.


Immerhin kommt es schon ab und an vor, dass "Möchtegern-Kunden" vor leeren Regalen stehen. Warum dieser freundliche Herr explizit nach "explodierfreundlichen Exemplaren mit Selbstschussvorrichtung" gefragt hat, ist Chester allerdings nicht ganz klar.


Wie auch immer, der Laden entwickelt sich, interessant ist allerdings, dass Chester die Erfahrung gemacht hat, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen der zeitlichen Entfernung der letzten Dusche seinerseits und dem Kaufwillen der Kunden gibt...