
Als Sprössling der Geschäftsdynastie "Landgraab" (abstammend von Karl-Eduard von Landgraab) ist Malcolm sein unternehmerisches Talent in die Wiege gelegt worden. Nicht so begabt ist er allerdings in der Abwehr von Frauen, die ihn (vor allem nach dem ganz zufälligen Veröffentlichen seiner Kontoauszüge in der letzten "Sein und Schein") inzwischen sogar auf die Toilette verfolgen, nur um eine Zukunft an der Seite seines Vermögens zu ergattern (hier Judith Larson bei dem vergeblichen Versuch, Malcolms Herz durch das Lob seiner Handtücher zu erobern).

Natürlich wirkt sich Malcolms Beliebtheit auch auf seine Geschäfte auf - einerseits positiv, andererseits sehr lästig, da er immer wieder noch Stunden nach Geschäftsschluss Kunden vom Grundstück vertreiben muss.

A propos "Kunden". Da Malcolm leider nicht allzuviel über seine Produkte weiß (in seiner Erziehung hatten Themen wie "Warum die Landgraabs die Besten sind" oder "Warum die anderen schlechter sind als wir" mehr Platz als die Funktionen von Fernsehern) arbeitet übrigens Chester Gieke bei ihm - seines Zeichens Gründer des Startup-Unternehmens "Gierkes genialen Geräte". Chester hat zwar relativ seltsame Vorstellungen von Marketingmaßnahmen, weiß aber immerhin, wo sich die Fernseher einschalten lassen.

Doch auch die Anwesenheit von Chester kann die Frauen nicht von Malcolm abhalten, genausowenig wie die Tatsache, einen eigenen Mann im eigenen Zuhause zu haben...

Während Mr. Landgraab noch vollkommen damit beschäftigt ist, wenigstens die offensichtlichsten Avancen abzuwehren, wirft ihm Chester nach nur einem Tag Arbeit auch noch selbige vor die Füße und das nur, weil Malcolm seine Bitte ebenfalls aus Marketinggründen im Gorillakostüm aufzutreten abgelehnt hat...

Insgeheim bereut er diese Entscheidung allerdings schon bald wieder, vielleicht würde ein Gorillakostüm ja die Frauen abschrecken, die ihn inzwischen so belagern, dass er schon mehrfach im Laden übernachten musste, um nicht auf dem Weg nach Hause in weiblichen Hinterhalt zu geraten.

Auch Ausflüge werden immer mehr zum Spießrutenlauf. Nicht einmal an die aufgestellten Essensautomaten kommt Malcolm, ohne dass ihm mindestens 5 Frauen vorschlagen, von nun ab seine Versorgung mit belegten Broten zu übernehmen.

Gewisse Vorteile hat die Beliebtheit dann aber doch, um ihrem Idol nahe zu sein kaufen die weiblichen Kunden selbst die Schilder, die eigentlich nur aussagen, dass die Waren zur Zeit ausverkauft sind...

Außerdem ist es von Vorteil, während der Arbeitszeit immer wieder von Kundinnen mit mitgebrachtem Essen versorgt zu werden, auch wenn der Currygeschmack in diesen HotDogs ein wenig fehlplatziert scheint.

Doch auch im endlich wieder erreichten Zuhause lassen Malcolm die weiblichen Avancen nicht in Ruhe.
Da ist beispielsweise Reporterin Brittany, die sich durch eine sehr positive Kritik über "Malcolms Elektronic-Center" den Kontakt zu dem reichen Erben erschlichen hat. Mit der Ausrede für einen weiteren Artikel noch mehr Informationen zu benötigen gelingt es ihr tatsächlich, Malcolm zu einem Treffen zu überreden.

Eigentlich wollte Malcolm ja nur den Termin hinter sich bringen und dann endlich seine Ruhe ohne Frau(en) genießen, wenn Brittany nicht ein wenig zu oft die Gläser nachgeschenkt hätte...

... und so kommt, was kommen muss und als Malcolm am nächsten Tag erwacht, nennt er nicht nur einen dicken Kopf, sondern auch noch eine neue Mitbewohnerin sein eigen - Brittany zufolge hat er sie am letzten Abend auf Knien gebeten, einzuziehen. Ein wenig wundert ihn, dass sie ihre Kleidung schon mitgebracht und die eigene Wohnung noch vor dem gestrigen Treffen gekündigt hat, aber da er keine Erinnerung an den Abend mehr hat wird sie schon die Wahrheit sagen...